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Vermischte Meldungen

Prof. Roden übernimmt DDZ
Professor Michael Roden, der kommende FID-Präsident, übernimmt Leitung des Deutschen Diabetes Zentrums (DDZ) und der Klinik für Innere Medizin / Stoffwechselerkrankungen der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf
German Romanian Collaboration
The German-Romanian Collaboration in Diabetology: a Central European Story
Alin Stirban, Diabetes Clinic, Heart and Diabetes Center NRW, Bad Oeynhausen
Nachlese EASD 2009
Professor Dr. Michael Roden: Nachlese zur EASD-Tagung 2009
Bundesverdienstkreuz für Prof. Schatz
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für Prof. Dr. med. Dr. h.c. Helmut Schatz
 

Professor Michael Roden, der kommende FID-Präsident, übernimmt Leitung des Deutschen Diabetes Zentrums (DDZ) und der Klinik für Innere Medizin/Stoffwechselerkrankungen der Heinrich Heine-Universität in Düsseldorf

Prof. Roden Die Zentraleuropäische Diabetesgesellschaft (FID) hat in ihrer letzten Vorstandssitzung in Plovdiv im Juni 2008 Herrn Professor Michael Roden zum nächsten Präsidenten der Gesellschaft, nach statutengemäßem Ende der Amtszeit von Professor Helmut Schatz  im Juli 2009, gewählt. Professor Roden war Oberarzt an der Univ. Klinik für Innere Medizin am Allgemeinen Krankenhauses Wien sowie zuletzt Primarius (=Chefarzt) am Hanusch-Krankenhaus, Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universität Wien. Seit 1.7.2008 ist er der Wissenschaftliche Vorstand des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in Düsseldorf. Das DDZ genießt als Einrichtung für die enge Verzahnung von Diabetes-Forschung und klinischer Anwendung seit seiner Gründung 1964 hohe Anerkennung und dient als Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema „Diabetes“.

Bild oben: Prof. Michael Roden


DDZ Das DDZ umfasst heute drei Institute, das Institut für Klinische Diabetologie (Direktor Prof. Dr. med. Michael Roden), das Institut für Klinische Biochemie und Pathobiochemie (Kommissarischer Direktor Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Eckel) und das Institut für Biometrie und Epidemiologie (Direktor Prof. Dr. rer. nat. Guido Giani). Die Forschungsschwerpunkte liegen in der Vernetzung von molekularer und zellbiologischer Grundlagenforschung mit klinischen und epidemiologischen Forschungsprogrammen mit dem Ziel, Beiträge zur Reduzierung der individuellen und gesellschaftlichen Belastung durch Diabetes mellitus zu leisten. Dies soll zur Verbesserung der epidemiologischen Datenlage, der Prävention, Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Diabetes mellitus in Deutschland beitragen.

Bild oben: das DDZ Düsseldorf


Ab Januar 2009 erfolgt nunmehr die stationäre und ambulante Behandlung von Patienten mit Stoffwechselerkrankungen im Universitätsklinikum der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf. Prof. Roden ist dort Professor und Direktor der Klinik für Innere Medizin/Stoffwechselerkrankungen. Aktuelle Forschungsergebnisse aus dem DDZ können so rasch in die Patientenversorgung übertragen werden.
Im Juli 2008 hat die Leibniz-Gemeinschaft eine Kooperation von zwei Leibniz-Instituten, dem DDZ in Düsseldorf und dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIFE) in Potsdam-Rehbrücke, mit dem Universitäts-Klinikum Tübingen gegründet  und damit die Basis zur Bündelung der Kräfte mit dem Schwerpunkt Typ 2 Diabetes gelegt.


Im Rahmen der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft (FID) strebt Professor Roden eine Erweiterung der Kooperationen in Europa zum Thema Diabetes mellitus an, die neben den FID-Symposien besonders einen noch intensiveren Austausch von jungen Forscherinnen und Forschern  zwischen den Institutionen der Mitgliedsländer umfassen soll.