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Grußwort des Präsidenten der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft (CEDA)-FID

 

Liebe Mitglieder und Freunde der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft (CEDA)-FID,

Prof. Dr. Roger Lehmann
Prof. Dr. Roger Lehmann
 
Präsident der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft
anlässlich der letzten Jahrestagung der CEDA in Belgrad habe ich die Präsidentschaft der Gesellschaft von Univ.-Prof. Michael Roden übernommen. Seit der Gründung der Gesellschaft im Jahre 1969 und dem ersten Kongress in Wien hatte die Gesellschaft sieben Präsidenten, von denen mit einer Ausnahme (Griechenland) die meisten österreichischer oder deutschen Abstammung waren. Die Präsidentschaft geht nun zum ersten Mal in die Schweiz, was für mich eine grosse Ehre und Herausforderung darstellt. Meinen direkten Vorgängern Proff. Schatz und Roden ist es zu verdanken, dass sich die Gesellschaft, die während des kalten Krieges den Austausch zwischen Ost und West förderte, sich in den letzten 10 Jahren zu einer modernen Gesellschaft gewandelt hat, die es verstand, jüngere Mitglieder zu gewinnen und das Interesse an einem kleineren Kongress mit einem regen Austausch der Mitglieder untereinander zu wecken und durch Reise- und Hospitationsstipendien zu fördern.

Das wesentliche Ziel, welches die ZED-FID heute verfolgt ist, jüngeren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, ihre ersten Vorträge vor einem internationalen, sehr freundlich gesinnten Publikum zu halten, Kontakte mit verschiedenen klinisch und wissenschaftlich tätigen Gruppen zu knüpfen und zu pflegen und ein qualitativ hochwertiges Programm zu bieten, welches auch den Vergleich mit der europäischen oder amerikanischen Diabetesgesellschaft nicht zu scheuen braucht. Da durch die Aufnahme der baltischen Staaten die Donau und die deutsche Sprache nicht mehr im Zentrum standen, wurde der Name zur zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft geändert und ab dem 6. Kongress der CEDA in Zürich Englisch als Kongresssprache aufgenommen. Dadurch konnten jetzt auch namhafte internationale Referenten für die Kongresse gewonnen werden.

Ein ganz grosses Dankeschön gilt der Generalsekretärin Prof. Dr. Nanette Schloot, welche sich mit grossem Geschick und viel Fleiss sich um die wichtigsten organisatorischen Dinge kümmert, welche die heutige Zeit von einer Gesellschaft erfordert (Internetpräsenz, Kongressorganisation, Tagungsberichte, etc.).

Ich persönlich freue mich sehr auf den nächsten Kongress der CEDA in Riga (Jurmala) vom 26. bis 28. Juni 2014, welche von Dr. Ilze Konrade und Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Nawroth organisiert wird (www.fid2014.com) und bereits Redner aus acht verschiedenen Ländern verpflichtet werden konnten. Es ist nach 2006 bereits der zweite Kongress, welcher in Lettland stattfinden wird. Diejenige, welche bereits 2006 dabei waren mögen sich sicherlich noch an das faszinierende Fest der Sommer-Sonnenwende erinnern.

Mit den besten Grüssen aus Zürich und der Hoffnung, möglichst viele Diabetes-Interessierte in Riga begrüssen zu dürfen.

Ihr
Roger Lehmann, Präsident der ZentrealeuropäischenDiabetesgesellschaft

Zürich, 17.11.2013